Wirkungsstätten Kaiser Friedrich I. Barbarossa


Kaiserslautern


Im Heiligen Römischen Reich gab es keine Hauptstädte. Die staufischen Könige regierten vom Sattel aus. Unterkünfte auf den Reisen waren die Pfalzen, die überall im Reich verstreut waren. Die Kaiserpfalz Lutra war die erste Pfalz, die Kaiser Friedrich I. Barbarossa während seiner Regentschaft gründete und zählte damals zu den bekanntesten und prachtvollsten des ganzen Reiches.

 

www.kaiserpfalz-kaiserslautern.de

 

Theodor-Zink-Museum | Wadgasserhof


Das Theodor-Zink-Museum | Wadgasserhof ist das Museum für Stadt- und Kulturgeschichte in Kaiserslautern. Die Dauerausstellung des Museums lädt ein zu einem Rundgang durch zehn Jahrtausende Stadtgeschichte. Die Räume des Wadgasserhofes zeigen Objekte aus der volkskundlichen und kunsthandwerklichen Sammlung; bäuerliches und bürgerliches Mobiliar spiegelt die früheren Lebensverhältnisse der Region. Die Keramikabteilung präsentiert eine reichhaltige Sammlung historischer Gebrauchskeramik und künstlerischer Exponate. Wechselnde Sonderausstellungen in beiden Gebäuden des Museums beleuchten verschiedene Aspekte zur Kultur- und Kunstgeschichte und zur Geschichte der Stadt. Zudem finden in der Scheune des Museums kulturelle Veranstaltungenwie Konzerte und Theater statt. „TIM – Theater für Kinder im Museum“ ist regelmäßiges Highlight für die kleinen Gäste des Museums. Auch für private Zwecke steht die Scheune zur Verfügung.

 

www.theodor-zink-museum.de

 

Sinzig


Das Ahrtal ist bekannt für seine Gastfreundschaft und für einen freundlichen Menschenschlag. Dies hat schon Kaiser Barbarossa bewogen, auf seiner Krönungsreise von Frankfurt nach Aachen in Sinzig, dem Mündungsgebiet der Ahr in den Rhein, nicht nur an Land zu gehen, sondern sich hier eine Pfalz zu erbauen und des Öfteren Station zu machen. In der Barbarossastadt Sinzig gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

 

www.sinzig-info.de

 

Kyffhäuser / Barbarossahöhle


Von der Reichsburg Kyffhausen, einst eine der größten Burgen des Mittelalters, sind heute noch sehenswerte Ruinen und der tiefste Burgbrunnen der Welt erhalten geblieben. Deutschlandweit bekannt geworden ist der Berg mit der Burg jedoch mit dem, was sich in ihm verbirgt: „Dem schlafenden Kaiser Barbarossa im unterirdischen Schlosse“. Die „Barbarossasage“ im ausgehenden Mittelalter entstanden, im 19. Jahrhundert zur Nationalsage befördert, ist heute eine der bekanntesten Sagen Deutschlands. Sie war auch ein Grund für die Errichtung des Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmals, des Kyffhäuser-Denkmals, in den romanischen Ruinen der Reichsburg Kyffhausen.

 

www.kyffhaeuser-denkmal.de

 

Gelnhausen – eine Stadt mit lebendiger Geschichte


Eingebettet zwischen Spessart und Vogelsberg, schmiegt sich die Altstadt Gelnhausens an baumbestandene Berghänge. Die heute noch gut erhaltenen Türme und Tore der mittelalterlichen Stadtbefestigung lassen einen Blick in die bewegte Vergangenheit zu: Fast glaubt man sehen zu können, wie gut betuchte Reisende über Stock und Stein durch den Spessart auf Gelnhausen zu eilten, um den berühmt-berüchtigten Räuberbanden mit heiler Haut zu entkommen. Gelegen an der „via regia“, der großen Reichsstraße, entwickelte sich Gelnhausen schnell zu einem blühenden Mittelpunkt der Region. Nach der Stadtgründung im Jahre 1170 gelangten die Bürger dank der von Barbarossa verliehenen Privilegien schnell zu großen Reichtum. Von diesem Selbstbewusstsein der Patrizier zeugen bis heute die prächtigen mittelalterlichen Sandsteinbauten und die mächtige Stadtmauer mit ihren Wehrtürmen. Auch die prächtige Marienkirche, das „Kronjuwel Gottes“ genannt, lädt den Besucher ein, sich an dem imposanten Lettner, einem Werk der Bauschule um den sog. „Naumburger Meister“, zu erfreuen.

Am Fuße der Altstadt schlängelt sich die Kinzig durch die Auen, schützt  und umarmt gleichsam die kleine Insel, auf der sich eines der schönsten Denkmäler staufischer Architektur bis heute erhalten hat. Die Kaiserpfalz, um 1170 im Auftrag des Rotbarts, Kaiser Friedrich II. Barbarossa, erbaut, verzaubert mit ihren idyllischen, bewachsenen Mauern bis heute die Besucher.

 

www.gelnhausen.de